Ein Dankeschön an viele Helfer!

Zuschrift von Marion Münch aus Bernburg

In der heutigen Zeit sind viele Familien auseinandergerissen. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Gründe. Meist zieht es die jungen Leute dahin, wo es Arbeit gibt. Und das kann sehr weit weg sein. Aber die Jüngeren werden älter und die Eltern werden alt, gebrechlich und pflegebedürftig. Dann ist es schwer, eine Lösung zu finden, der Verantwortung in der Familie gerecht zu werden. Die inzwischen der älteren Generation angehören merken ebenfalls, dass ihnen gesundheitliche Grenzen gesetzt sind.

Ich spreche aus eigener Erfahrung und möchte daher die hervorragende Arbeit, die sowohl das gesamte Pflegepersonal der Kanzler von Pfau`schen Stiftung in Bernburg, aber, und vor allem auch, die ehrenamtlich tätigen Betreuer des der Stiftung angeschlossenen Hospizes geleistet haben, hervorheben und würdigen.

Ich hatte das große Glück, meine Mutter in der Kanzler von Pfau`schen Stiftung unterbringen zu können. Mit ihrer schweren Krankheit war sie die letzten Monate ihres Lebens vollständig an das Bett gefesselt. Wir haben sie so oft besucht, wie es bei einer über 400 km Entfernung möglich ist und standen im täglichen Telefonkontakt mit ihr, dem Pflegepersonal, der Pflegedienstleitung und auch den ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen des Hospizes. Denn ganz oft bei den täglichen Anrufen war sie nicht allein im Zimmer. Sie wurde sehr liebevoll umsorgt und auch ärztlich betreut. Dafür bin ich allen Genannten sehr dankbar. Es gab mir die Gewissheit, dass für meine Mutter von allen das Bestmögliche getan wurde, um ihr in der schweren Zeit ihrer Krankheit zu helfen und ihr trotzdem Freude und Lebensqualität zu verschaffen.

Sie selbst hat mir voller Dankbarkeit oft berichtet, dass neben der hervorragenden Pflege die freiwilligen Mitarbeiterinnen des Hospizes sie regelmäßig besucht haben, um sich mit ihr zu unterhalten, ihr vorzulesen, Musik zu hören, Rätsel zu lösen, auf ihre Wünsche einzugehen und sie auf ihrem Weg zu begleiten, ihr Leid zu lindern. Dafür verdienen diese Menschen meine tiefste Hochachtung! Denn jede Mitarbeiterin hat auch ihre eigene Familie mit eigenen Verpflichtungen und Sorgen und sie bringen trotzdem die Kraft auf, das Leid ihrer Mitmenschen zu selbstlos lindern.

Danke, dass Sie unsere Familie so aufopferungsvoll und uneigennützig unterstützt haben, sowohl meine Mutter bei der Bewältigung ihrer Krankheit, als auch mich in meiner Verzweiflung aufgefangen haben!

Ich wünsche allen Genannten und ihren Familien voller Dankbarkeit Gesundheit, Kraft und viel Glück im Leben.

 

Marion Münch

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