Flauschiger Abschied aus der Kanzler von Pfau’schen Stiftung.
Und schwupps – schon ist es Zeit, weiterzuziehen. Ach Mensch, wie schnell doch die Tage hier im Paulinestift vergangen sind! Dabei war es hier wirklich super. Besonders das tolle Mittagessen werde ich vermissen – hier wird mit ganz viel Liebe gekocht. Das schmeckt man bei jedem Bissen! Kein Wunder, dass zur Mittagszeit immer richtig was los war.
Überhaupt war hier immer etwas geboten: Ein entspannter Wellness-Tag – da habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, ein bisschen mit zu robben und zu entspannen. Bei den Kartenspielen wurde konzentriert geschaut, gelacht und manchmal auch ein bisschen geschmunzelt. Ich habe mir so einige Tricks abgeschaut – die nehme ich auf jeden Fall mit auf meine nächste Station!
Zum Abschied nimmt sich die Pflegedienstleitung Kerstin Krüger noch einmal Zeit für mich und erklärt mir, was hier alles geplant, organisiert und mit viel Herz umgesetzt wird. Da staune selbst ich als Robbe nicht schlecht! Statt Dienstberatung würde ich ja „Robbenberatung“ vorschlagen – das passt doch viel besser, oder?
Zum Schluss möchte ich mich noch ganz herzlich bei unserer Vorständin Nicole Groß bedanken, dass ich hier so völlig unkompliziert in die Stiftung hineinrobben durfte. Ganz ohne Einarbeitungskonzept, Führungszeugnis, Einstellungsprozess, Personalstammbogen, Dienstverträge, Krisenkonzepte, Datenschutzunterweisungen, Belehrungen, Formblätter und was sich sonst noch so alles stapelt, wenn Menschen eigentlich nur für Menschen da sein wollen.
Auch der Medizinische Dienst und die Heimaufsicht hatten bei mir nichts auszusetzen – vermutlich fehlt im Formular noch die Rubrik „Robbe auf Zeit“.
Stattdessen durfte ich einfach das tun, worum es hier eigentlich geht: Zeit haben. Für Gespräche, für ein Lachen, für kleine Momente der Wärme mit den Bewohnern und Gästen und natürlich mit den tollen Kolleginnen und Kollegen. Ganz ohne Aktenordner, Checklisten und Stempel – einfach da sein.
Und wenn ich das als Robbe richtig verstanden habe, dann ist genau das der Kern der Sache: Nicht der Wahnsinn drum herum, sondern die Menschen, die unsere Zeit, unsere Aufmerksamkeit und manchmal einfach nur ein freundliches Lächeln brauchen.
Was für eine wunderbare Zeit bei der Kanzler von Pfau’sche Stiftung! Hier wird Gemeinschaft gelebt, hier wird gelacht, gespielt, gekocht und füreinander gesorgt. Ich werde euch vermissen – vielleicht bis bald, ihr Lieben. Man weiß ja nie, wohin mich meine Flossen noch tragen.
Flauschige Grüße, eure Paro und Nancy Kuhn-Friedrich


